Die #echo-Direktive

Die #echo-Direktive dient zum gezielten Ausgeben einzelner Variableninhalte in den Quellcode des HTML-Dokuments. Dabei kann es sich um Umgebungsvariable des Servers, spezielle Variable des SSI-Systems oder um eigene Variable handeln. Für Datumsausgaben gilt das mit der letzten zuvor angegebenen #config-Direktive gesetzte Format.

Die folgende SSI-Anweisung gibt das Datum in der lokalen Zeitzone des Servers aus:

<!--#echo var="DATE_LOCAL" -->

Ergebnis:*

Attribute

Die #echo-Direktive kann zwei Attribute aufweisen:

var="Variablenname"
legt den Namen der auszugebenden Variablen fest
encoding="none|url|entity"
legt die Codierung der Ausgabe fest. Die Angabe none steht für eine unveränderte Ausgabe des Variableninhalts, die Standardeinstellung entity ersetzt Sonderzeichen, z.B. die Umlaute, durch die entsprechenden HTML-Entities, url codiert die Sonderzeichen dagegen als durch ein einleitendes Prozentzeichen gekennzeichnete Hexadezimalzahlen, wie das in URLs üblich ist. Eine Angabe der Codierung wirkt erst auf nachfolgende Variablennamen!

Beispiele

Zunächst wird die Variable "MyString" definiert und mit Sonderzeichen gefüllt:

<!--#set var="MyString" value=" äöüäöüß" -->

Anschließend wird der Inhalt der Variablen in den drei verschiedenen Codierungen ausgegeben (je nach dem verwendeten Client kann die Codierung none "zufälligerweise" auch das scheinbar "richtige" Ergebnis zeigen):*

<--#echo encoding="none" var="MyString" -->:
<--#echo encoding="url" var="MyString" -->:
<--#echo encoding="entity" var="MyString" -->:

*Falls Sie hier kein Ergebnis sehen, kann das daran liegen, daß der Server kein SSI unterstützt - oder daß Sie die Dateien vielleicht herunter geladen haben und nun lokal ohne einen Webserver aufrufen.


© 2001 by Dr. Roland Hilkenbach, Stand der Dinge: